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09.01.23

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Neue Vorgaben der Europäischen Union

Jeder Europäer und Europäerin produziert jährlich im Schnitt 180 Kg Verpackungsabfall. Verpackungen wiederum sind einer der Hauptverbraucher von Primärrohstoffen. In der EU werden 40% der hergestellten Kunststoffe für Verpackungen benutzt und sogar 50% des produzierten Papiers. Würde man nichts dagegen unternehmen, würde der Verpackungsmüll bis 2030 um 19% ansteigen. Verpackungsabfälle aus Kunststoff sogar um 46%.

EU-Kommission plant Verpackungsmüll zu Reduzieren

Aufgrund dieser Tatsachen hat sich die EU-Kommission zusammengesetzt, um eine Lösung für das immer größer werdende Problem zu finden. In dem vorgestellten Entwurf wurde sich als Ziel gesetzt, den Verpackungsmüll, der in der EU entsteht, bis 2040 drastisch zu senken. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Verpackungsabfällen soll in jedem EU-Staat um 15%, im Vergleich zu 2018, reduziert werden. Dies hätte eine Gesamtreduzierung von 37% zur Folge, im Vergleich zu einem Scenario, in dem man bis 2040 keine Änderungen am Konsumverhalten vornimmt. Es soll jedoch nicht nur ein Beitrag in Bezug auf das Müllproblem geleistet werden, sondern ein Augenmerk liegt auch auf den Treibhausemissionen, welche bei der Herstellung von Verpackungen entstehen. Diese sollen bis 2030 auf 43 Millionen Tonnen sinken. Bei keiner Änderung wären die Emissionen im Jahr 2030 bei 66 Millionen Tonnen. Auch der Wasserverbrauch soll bis dahin um 1,1 Millionen m3 reduziert werden.

Um diese Werte zu erreichen, hat die EU-Kommission einige EU-Rechtsvorschriften über Verpackungen und Verpackungsabfälle überarbeitet. Darin hat man sich geeinigt, dass drei Hauptziele verfolgt werden sollen.

Entstehung von Verpackungsabfällen soll vermieden werden

Als erstes soll die Abfallmenge, die in der EU entsteht, verringert werden. Unnötige Verpackungen sollen dabei eingeschränkt werden oder sogar komplett vom Markt verschwinden. Dazu zählt ein Verbot von Einwegverpackungen für Getränke und Lebensmittel beim Verzehr in Restaurants. Außerdem sollen Einwegverpackungen für Obst und Gemüse, sowie Miniverpackungen für Shampoos und Lebensmittel in Hotels verboten werden. Des Weiteren sollen bestimmte Verpackungsformate standardisiert, und wiederverwendbare und wiederbefüllbare Verpackungen gefördert werden. Dies betrifft vor allem Lieferdienste, Take-Away-Restaurants und E-Commerce-Unternehmen. Diese sollen verpflichtet sein, einen bestimmten Anteil an Mehrwegverpackungen zu haben. Außerdem sollen alle Mehrwegverpackungen klar für den Verbraucher gekennzeichnet sein.

Hochwertiges Recycling soll gefördert werden

Das zweite Ziel soll die Förderung einer Kreislaufwirtschaft sein. Dazu wird als Vorgabe gegeben, dass bis 2030 alle Verpackungen auf dem Europäischen Markt, auf wirtschaftlich vertretbare Weise recycelt werden können. Dazu sollen bestimmte Design-Kriterien als Vorgabe gelten. Ebenfalls soll in allen EU-Staaten ein Pfandsystem für Getränkeflaschen aus Kunststoff und Getränkedosen aus Aluminium eingeführt, oder dieses ausgeweitet werden. Außerdem soll es eine Festlegung begrenzter Verpackungen aus kompostierbarem Kunststoff geben.

Bedarf an natürlichen Primärressourcen soll verringert werden

Um das dritte Ziel auf der Agenda zu erfüllen, ist das Ziel, einen gut funktionierenden Markt für Sekundärrohstoffe zu schaffen. Dazu sollen vor allem verbindliche Quoten an Recyclinganteilen in bestimmten Verpackungen eingeführt werden.



Als Weiters Ziel soll die ewige Unklarheit beseitigt werden, in welchen Müll eine bestimmte Verpackung gehört. Dazu soll auf jeder Verpackung ein Symbol aufgedruckt werden, welches zum einen in der gesamten EU gleich ist und dem Verbraucher eindeutig zeigen soll, in welche Abfalltonne diese Verpackung gehört.



https://www.neue-verpackung.de/markt/wie-die-europaeische-kommission-verpackungsabfaelle-reduzieren-will-716.html

https://www.verpackung.org/aktuelles/news/packaging-value-chain-sees-serious-shortcomings-in-review-of-eu-packaging-rules?return=aktuelles%2Fnews

https://euagenda.eu/news/798867

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